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Einleitung

mailcow, Mailcow, MailCow oder Mailkuh?

Die korrekte Schreibweise ist mailcow – in Kleinschreibung – da es sich um eine eingetragene Wortmarke handelt.

Natürlich steht es dir frei, mailcow so zu nennen, wie du möchtest.


Was ist der Unterschied zwischen hosted mailcow (shared mailcow) und managed mailcow?

Die beiden Varianten unterscheiden sich in mehreren zentralen Punkten:

Leistungsumfang

shared mailcow

Hinweis

Dieses Angebot basiert nicht auf mailcow: dockerized, sondern auf einer eigenständigen Entwicklung.

  • Eine Domain pro Buchung
  • 20 GB Speicherplatz pro Domain (max. 50 GB)
  • Unbegrenzte Anzahl an Aliasen und Domain-Aliasen
  • Geteilte Systemumgebung (wird gemeinsam mit Hunderten weiteren Kunden genutzt)
  • Versandbegrenzung: max. 25 E-Mails bzw. Empfänger pro Minute (für Postfächer älter als 1 Tag; sonst 5 pro Minute)1
  • Vordefinierte Spam- und Sicherheitsrichtlinien
  • Einheitliche Serverkonfiguration für alle Nutzer (keine individuelle Anpassung möglich)
  • Eingeschränkte Unterstützung für Exchange ActiveSync (EAS)2
  • Temporäre Spam-Aliasse
  • Steuerbare TLS-Verschlüsselung (ein- und ausgehend)
  • Unterstützung für Tags
  • DKIM- und ARC-Signaturen
  • Tägliche Backups der E-Mail-Daten

managed mailcow

Hinweis

Dieses Angebot basiert auf mailcow: dockerized – also genau dem Open-Source-Projekt, das du von GitHub kennst.

  • Keine Domain-Beschränkung
  • 100 GB Speicher im Standardtarif (mehr auf Anfrage)3
  • Eigene virtuelle Maschine mit ausreichender Leistung für mailcow: dockerized
  • Regelmäßige automatische Updates4
  • Inklusive Support zu mailcow: dockerized
  • Erweiterter Schutz durch exklusive Virensignaturen
  • Möglichkeit zur Umsetzung individueller Konfigurationen
  • 35 ActiveSync-Geräte inklusive (erweiterbar)
  • Dedizierte, „saubere"5 IPv4- und IPv6-Adressen
  • Vollständige Serversicherungen

Anwendungsszenarien

Wann eignet sich shared mailcow?

  • Du möchtest eine einzelne Domain mit E-Mail-Adressen verwalten, z. B. für private Zwecke oder kleine Teams.
  • Du bevorzugst eine einfache, wartungsfreie Lösung ohne technischen Verwaltungsaufwand.
  • Dir reichen vordefinierte Sicherheitseinstellungen und feste Limits.
  • Du benötigst nur grundlegende Funktionen wie IMAP, SMTP und Webmail – eventuell ergänzt durch SOGo.
  • Du benötigst keinen direkten Zugriff auf die Systemkonfiguration oder individuelle Einstellungen.
  • Spezielle Konfigurationen (bspw. CI o.Ä.) sind nicht wichtig für dich.

Wann ist managed mailcow die bessere Wahl?

  • Du betreibst mehrere Domains und möchtest diese zentral verwalten.
  • Du benötigst mehr Speicher, mehr Flexibilität oder dedizierte Ressourcen.
  • Du möchtest mailcow: dockerized vollständig kontrollieren und ggf. eigene Anpassungen (z. B. Routen, Filter, TLS-Richtlinien) vornehmen.
  • Du legst Wert auf volle ActiveSync-Unterstützung, eigene IP-Adressen und maximale Zustellbarkeit.
  • Du hast bereits Erfahrung mit mailcow: dockerized oder möchtest langfristig ein skalierbares Mail-System betreiben – z. B. für Agenturen, Unternehmen oder technische Power-User.

  1. Bei einem Limit von 25 E-Mails pro Minute kannst du entweder 25 einzelne Nachrichten an je einen Empfänger oder eine Nachricht an 25 Empfänger versenden. Entscheidend ist die Anzahl der Empfänger

  2. Die shared mailcow unterstützt ActiveSync über SOGo grundsätzlich, allerdings kann die Verfügbarkeit je nach Systemauslastung variieren. 

  3. Der gebuchte Speicherplatz ist der Hauptlimitierungsfaktor der managed mailcow-Pakete. 

  4. Updates erfolgen in der Regel mit ein bis zwei (meist Minor) Versionen Verzögerung, um frühzeitige erkannte Fehler nicht auf dein produktiv System zu bringen. 

  5. „Sauber" bedeutet, dass die IP-Adressen nicht durch vorherigen Spam-Versand negativ aufgefallen sind. So ist ein reibungsloser Mailversand sichergestellt.